Montagsimpulse

Trenne Dich von schweren Gepäck

Oft tragen wir einen ganz schweren Rucksack mit Schwierigkeiten, Problemen und auch Ausreden mit uns herum. Und dieser Rucksack zieht uns meistens ganz schön nach unten. Wie können wir uns davon befreien?

 

Zuerst dürfen wir uns entscheiden, den Rucksack abzunehmen und hinein zu schauen. Was finden wir dort vor? Alles was wir nicht mehr benötigen oder nicht uns gehört und was uns belastet, legen wir aus dem Rucksack! 

 

Dann dürfen wir uns entscheiden, was wir mit den "Dingen" tun wollen? Wollen wir sie elemenieren oder wieder einpacken? Die Dinge die wir elemenieren wollen, dürfen gehen, ja, wir dürfen uns sogar würdevoll von ihnen verabschieden. Bei den Dingen, die wir wieder einpacken wollen oder bei denen wir uns unsicher sind, ob wir sie behalten wollen, dürfen wir uns fragen:

 

1. Wozu brauche ich das noch?

2. Was ist mir dadurch möglich?

3. Was will ich damit auch vermeiden?

 

Hier habe ich ein Praxisbeispiel: Eine Klientin wollte sich von einer "Ausrede" nicht trennen. Ich fragte: "Wozu sie diese Ausrede braucht?" Sie entgegnete: "Eigentlich brauche ich diese nicht, denn dadurch stehe ich mir ja selbst im Weg." Bei der Frage: "Was wollen Sie damit vermeiden?" kam dann hervor, das dahinter eine große Angst stand. Also brauchte sie die "Ausrede" um sich der Angst nicht zu stellen. Wir haben das in der Beratung aufgelöst und nun kann sie ihren Weg gehen, ohne Ausrede und vor allem frei von Angst.

 

Manchmal ist es nicht gleich offensichtlich, weshalb es uns nicht so leicht fällt uns von Dingen zu trennen und die wir wieder in den Rucksack tun wollen. Daher lohnt sich immer der Blick dahinter.

 

Ausräumen und trennen tut also gut - was im übrigen auch für den Kleiderschrank gilt :-)

 

Zuviel Verantwortung

Viele Menschen übernehmen zuviel Verantwortung. Kennst Du das? Auf Arbeit erledigt man Tätigkeiten, die eigentlich nicht zu Deinen Aufgaben gehören. In der Partnerschaft und Ehe, macht man manchmal Dinge, die eigentlich auch nicht in Dein Aufgabengebiet gehören...! Im Verein macht man wieder mal Dienst, obwohl andere mal dran wären...! Bestimmt kommt Dir das ein oder andere bekannt vor. Weshalb machen wir das? Was haben wir dabei für ein Gefühl? Wie können wir das ändern?

 

Verschiedene Ursachen sind z. B.:

- Wir wollen den anderen schützen

- Wir wollen den anderen unterstützen

- Wir wollen den anderen entlasten

- Wir wollen keinen Konflikt und Streit eingehen, weil wir nicht auf Konfrontation gehen wollen

- Wir wollen es dem anderen Recht machen

- Wir wollen es nicht aus der Hand geben

- Wir wollen die Kontrolle haben

- Wir wollen von dem anderen gut da stehen

- Etc.

 

Ein Danke bekommen wir meistens von den anderen nicht. Eher noch Vorwürfe: "Jetzt stress doch nicht so rum" oder "Komm mal runter!"  "Jetzt genieße doch mal das süße Nichtstun..."

Aber wer kümmert sich dann?

 

Wie können wir das nun ändern?

Der erste Schritt ist, dass wir uns bewußt machen, wo wir zuviel Verantwortung übernehmen? Schaue Dir genau die Situation an, nimm Dir Zeit und gehe mal in die Reflexion, was da genau passiert. Du kannst es auch gut über Dein Gefühl wahrnehmen. Z.B. Ich ärgere mich, weil ich immer Dienst machen muss. Oder: Ich bin total gestresst, weil ich viel zu viel gemacht habe.

 

Der zweite Schritt ist, klare Grenzen zu ziehen. Was ist meine Verantwortung und was ist die Verantwortung des anderen? Hinterfrage Dich: Ist das jetzt wirklich meine Verantwortung? Wo genau gehört diese jetzt hin? Hier zählt, die Grenzen wahrzunehmen und auch von der Verantwortung loszulassen und auch mal was liegen zu lassen! Hier hilft auch ein klares NEIN!

 

Wenn wir unsere Rolle "Zuviel Verantwortung übernehmen" verlassen, dann kann der andere automatisch nicht mehr in seiner Rolle "Wenig oder nix machen" bleiben. Das heißt: Wenn wir uns ändern, dann ändert sich das komplette Umfeld. Ob der andere dann die Verantwortung übernimmt, wird sich zeigen. Hier zählt auch Geduld zu haben und auf keinen Fall wieder die Verantwortung zu nehmen. Standhaft bleiben, auch wenn sich das am Anfang nicht gut anfühlt.

 

So wahren wir unsere eigene Grenzen. Letztendlich braucht es nämlich beides: 

Arbeit und das süße Nichtstun.

 


Wie Gedanken unsere Gefühle ändern

 

Im Leben läuft manchmal nicht immer alles rund. Es gibt Lebensbereiche, wo wir immer wieder mal einen Bruch erleiden. Dies kann die Arbeitsstelle sein, die Partnerschaft oder Ehe, Beziehung mit anderen Menschen oder auch die Gesundheit.

 

Wir sind alle nicht gefeit davor. Und manchmal braucht es  sogar ein Bruch im Leben, damit wir in die Veränderung kommen. Denn grundsätzlich sind wir Menschen

Gewöhnungstiere.

 

Entscheident ist, wie wir mit solchen besonderen Situationen umgehen. Stehen wir wieder auf, wenn wir gefallen sind oder bleiben wir liegen? Sehen wir in der Situation auch Möglichkeiten?

 

Hier ist es wichtig, was wir darüber denken! Denn das Denken löst Gefühle aus. Und Gefühle sind der Motor des Handelns. Je nachdem wie wir uns also fühlen, werden wir handeln. Doch jeder von uns weiß, dass Gefühle von jetzt auf gleich anders sein können. Daher ist es manchmal so schwierig diese richtig einzuordnen. Änderen wir unser Denken, hat es maßgeblichen Einfluss auf unser Gefühlsleben.

 

Deshalb ist es ratsam zu überprüfen, was wir in diesen Situationen denken! Gibt es Gedanken wie: Ich bin nichts wert? Ich habe es schon wieder vermasselt? Ich kann nichts? Die anderen sind viel besser als ich?

Solche Gedanken lösen immer ein schlechtes Gefühl in uns aus und bringen uns in eine Abwärtsspirale.

 

Folgende Gedanken lösen positive Gefühle aus:

 

- Ich bin wertvoll

- Ich hab einen Fehler gemacht und ich stehe dazu

- Ich bin gut genug, so wie ich bin

- Ich brauche mich nicht zuvergleichen, denn ich bin einzigartig in meinen Stärken und Talenten

- Ich bin zwar noch nicht da, wo ich sein will. Aber auch nicht mehr am Anfang

- Ich bin gewünscht und geliebt

- Ich verstehe mich heute gut mit meinen Kollegen und Chef

- Ich werde es schaffen, denn ich liebe Herausforderungen

- Ich werde weiter meinen Weg gehen

- Mein Traumpartner wartet schon auf mich

- etc.

 

Diese Gedanken bringen uns in eine ganz andere Stimmung! Diese sind notwendig, damit wir neue Möglichkeiten entdecken können und wir nicht in die Abwärtsspirale kommen.

 

Was denkst Du über Deine Situation? Und wie kannst Du Deine negativen Gefühle durch Gedanken in positive Gefühle umwandeln?

 


Trenne Dich von schweren Gepäck

Oft tragen wir einen ganz schweren Rucksack mit Schwierigkeiten, Problemen und auch Ausreden mit uns herum. Und dieser Rucksack zieht uns meistens ganz schön nach unten. Wie können wir uns davon befreien?

 

Zuerst dürfen wir uns entscheiden, den Rucksack abzunehmen und hinein zu schauen. Was finden wir dort vor? Alles was wir nicht mehr benötigen oder nicht uns gehört und was uns belastet, legen wir aus dem Rucksack! 

 

Dann dürfen wir uns entscheiden, was wir mit den "Dingen" tun wollen? Wollen wir sie elemenieren oder wieder einpacken? Die Dinge die wir elemenieren wollen, dürfen gehen, ja, wir dürfen uns sogar würdevoll von ihnen verabschieden. Bei den Dingen, die wir wieder einpacken wollen oder bei denen wir uns unsicher sind, ob wir sie behalten wollen, dürfen wir uns fragen:

 

1. Wozu brauche ich das noch?

2. Was ist mir dadurch möglich?

3. Was will ich damit auch vermeiden?

 

Hier habe ich ein Praxisbeispiel: Eine Klientin wollte sich von einer "Ausrede" nicht trennen. Ich fragte: "Wozu sie diese Ausrede braucht?" Sie entgegnete: "Eigentlich brauche ich diese nicht, denn dadurch stehe ich mir ja selbst im Weg." Bei der Frage: "Was wollen Sie damit vermeiden?" kam dann hervor, das dahinter eine große Angst stand. Also brauchte sie die "Ausrede" um sich der Angst nicht zu stellen. Wir haben das in der Beratung aufgelöst und nun kann sie ihren Weg gehen, ohne Ausrede und vor allem frei von Angst.

 

Manchmal ist es nicht gleich offensichtlich, weshalb es uns nicht so leicht fällt uns von Dingen zu trennen und die wir wieder in den Rucksack tun wollen. Daher lohnt sich immer der Blick dahinter.

 

Ausräumen und trennen tut also gut - was im übrigen auch für den Kleiderschrank gilt :-)

 

Zuviel Verantwortung

Viele Menschen übernehmen zuviel Verantwortung. Kennst Du das? Auf Arbeit erledigt man Tätigkeiten, die eigentlich nicht zu Deinen Aufgaben gehören. In der Partnerschaft und Ehe, macht man manchmal Dinge, die eigentlich auch nicht in Dein Aufgabengebiet gehören...! Im Verein macht man wieder mal Dienst, obwohl andere mal dran wären...! Bestimmt kommt Dir das ein oder andere bekannt vor. Weshalb machen wir das? Was haben wir dabei für ein Gefühl? Wie können wir das ändern?

 

Verschiedene Ursachen sind z. B.:

- Wir wollen den anderen schützen

- Wir wollen den anderen unterstützen

- Wir wollen den anderen entlasten

- Wir wollen keinen Konflikt und Streit eingehen, weil wir nicht auf Konfrontation gehen wollen

- Wir wollen es dem anderen Recht machen

- Wir wollen es nicht aus der Hand geben

- Wir wollen die Kontrolle haben

- Wir wollen von dem anderen gut da stehen

- Etc.

 

Ein Danke bekommen wir meistens von den anderen nicht. Eher noch Vorwürfe: "Jetzt stress doch nicht so rum" oder "Komm mal runter!"  "Jetzt genieße doch mal das süße Nichtstun..."

Aber wer kümmert sich dann?

 

Wie können wir das nun ändern?

Der erste Schritt ist, dass wir uns bewußt machen, wo wir zuviel Verantwortung übernehmen? Schaue Dir genau die Situation an, nimm Dir Zeit und gehe mal in die Reflexion, was da genau passiert. Du kannst es auch gut über Dein Gefühl wahrnehmen. Z.B. Ich ärgere mich, weil ich immer Dienst machen muss. Oder: Ich bin total gestresst, weil ich viel zu viel gemacht habe.

 

Der zweite Schritt ist, klare Grenzen zu ziehen. Was ist meine Verantwortung und was ist die Verantwortung des anderen? Hinterfrage Dich: Ist das jetzt wirklich meine Verantwortung? Wo genau gehört diese jetzt hin? Hier zählt, die Grenzen wahrzunehmen und auch von der Verantwortung loszulassen und auch mal was liegen zu lassen! Hier hilft auch ein klares NEIN!

 

Wenn wir unsere Rolle "Zuviel Verantwortung übernehmen" verlassen, dann kann der andere automatisch nicht mehr in seiner Rolle "Wenig oder nix machen" bleiben. Das heißt: Wenn wir uns ändern, dann ändert sich das komplette Umfeld. Ob der andere dann die Verantwortung übernimmt, wird sich zeigen. Hier zählt auch Geduld zu haben und auf keinen Fall wieder die Verantwortung zu nehmen. Standhaft bleiben, auch wenn sich das am Anfang nicht gut anfühlt.

 

So wahren wir unsere eigene Grenzen. Letztendlich braucht es nämlich beides: 

Arbeit und das süße Nichtstun.

 

Trenne Dich von schweren Gepäck

Oft tragen wir einen ganz schweren Rucksack mit Schwierigkeiten, Problemen und auch Ausreden mit uns herum. Und dieser Rucksack zieht uns meistens ganz schön nach unten. Wie können wir uns davon befreien?

 

Zuerst dürfen wir uns entscheiden, den Rucksack abzunehmen und hinein zu schauen. Was finden wir dort vor? Alles was wir nicht mehr benötigen oder nicht uns gehört und was uns belastet, legen wir aus dem Rucksack! 

 

Dann dürfen wir uns entscheiden, was wir mit den "Dingen" tun wollen? Wollen wir sie elemenieren oder wieder einpacken? Die Dinge die wir elemenieren wollen, dürfen gehen, ja, wir dürfen uns sogar würdevoll von ihnen verabschieden. Bei den Dingen, die wir wieder einpacken wollen oder bei denen wir uns unsicher sind, ob wir sie behalten wollen, dürfen wir uns fragen:

 

1. Wozu brauche ich das noch?

2. Was ist mir dadurch möglich?

3. Was will ich damit auch vermeiden?

 

Hier habe ich ein Praxisbeispiel: Eine Klientin wollte sich von einer "Ausrede" nicht trennen. Ich fragte: "Wozu sie diese Ausrede braucht?" Sie entgegnete: "Eigentlich brauche ich diese nicht, denn dadurch stehe ich mir ja selbst im Weg." Bei der Frage: "Was wollen Sie damit vermeiden?" kam dann hervor, das dahinter eine große Angst stand. Also brauchte sie die "Ausrede" um sich der Angst nicht zu stellen. Wir haben das in der Beratung aufgelöst und nun kann sie ihren Weg gehen, ohne Ausrede und vor allem frei von Angst.

 

Manchmal ist es nicht gleich offensichtlich, weshalb es uns nicht so leicht fällt uns von Dingen zu trennen und die wir wieder in den Rucksack tun wollen. Daher lohnt sich immer der Blick dahinter.

 

Ausräumen und trennen tut also gut - was im übrigen auch für den Kleiderschrank gilt :-)

 

Zuviel Verantwortung

Viele Menschen übernehmen zuviel Verantwortung. Kennst Du das? Auf Arbeit erledigt man Tätigkeiten, die eigentlich nicht zu Deinen Aufgaben gehören. In der Partnerschaft und Ehe, macht man manchmal Dinge, die eigentlich auch nicht in Dein Aufgabengebiet gehören...! Im Verein macht man wieder mal Dienst, obwohl andere mal dran wären...! Bestimmt kommt Dir das ein oder andere bekannt vor. Weshalb machen wir das? Was haben wir dabei für ein Gefühl? Wie können wir das ändern?

 

Verschiedene Ursachen sind z. B.:

- Wir wollen den anderen schützen

- Wir wollen den anderen unterstützen

- Wir wollen den anderen entlasten

- Wir wollen keinen Konflikt und Streit eingehen, weil wir nicht auf Konfrontation gehen wollen

- Wir wollen es dem anderen Recht machen

- Wir wollen es nicht aus der Hand geben

- Wir wollen die Kontrolle haben

- Wir wollen von dem anderen gut da stehen

- Etc.

 

Ein Danke bekommen wir meistens von den anderen nicht. Eher noch Vorwürfe: "Jetzt stress doch nicht so rum" oder "Komm mal runter!"  "Jetzt genieße doch mal das süße Nichtstun..."

Aber wer kümmert sich dann?

 

Wie können wir das nun ändern?

Der erste Schritt ist, dass wir uns bewußt machen, wo wir zuviel Verantwortung übernehmen? Schaue Dir genau die Situation an, nimm Dir Zeit und gehe mal in die Reflexion, was da genau passiert. Du kannst es auch gut über Dein Gefühl wahrnehmen. Z.B. Ich ärgere mich, weil ich immer Dienst machen muss. Oder: Ich bin total gestresst, weil ich viel zu viel gemacht habe.

 

Der zweite Schritt ist, klare Grenzen zu ziehen. Was ist meine Verantwortung und was ist die Verantwortung des anderen? Hinterfrage Dich: Ist das jetzt wirklich meine Verantwortung? Wo genau gehört diese jetzt hin? Hier zählt, die Grenzen wahrzunehmen und auch von der Verantwortung loszulassen und auch mal was liegen zu lassen! Hier hilft auch ein klares NEIN!

 

Wenn wir unsere Rolle "Zuviel Verantwortung übernehmen" verlassen, dann kann der andere automatisch nicht mehr in seiner Rolle "Wenig oder nix machen" bleiben. Das heißt: Wenn wir uns ändern, dann ändert sich das komplette Umfeld. Ob der andere dann die Verantwortung übernimmt, wird sich zeigen. Hier zählt auch Geduld zu haben und auf keinen Fall wieder die Verantwortung zu nehmen. Standhaft bleiben, auch wenn sich das am Anfang nicht gut anfühlt.

 

So wahren wir unsere eigene Grenzen. Letztendlich braucht es nämlich beides: 

Arbeit und das süße Nichtstun.

 

Trenne Dich von schweren Gepäck

Oft tragen wir einen ganz schweren Rucksack mit Schwierigkeiten, Problemen und auch Ausreden mit uns herum. Und dieser Rucksack zieht uns meistens ganz schön nach unten. Wie können wir uns davon befreien?

 

Zuerst dürfen wir uns entscheiden, den Rucksack abzunehmen und hinein zu schauen. Was finden wir dort vor? Alles was wir nicht mehr benötigen oder nicht uns gehört und was uns belastet, legen wir aus dem Rucksack! 

 

Dann dürfen wir uns entscheiden, was wir mit den "Dingen" tun wollen? Wollen wir sie elemenieren oder wieder einpacken? Die Dinge die wir elemenieren wollen, dürfen gehen, ja, wir dürfen uns sogar würdevoll von ihnen verabschieden. Bei den Dingen, die wir wieder einpacken wollen oder bei denen wir uns unsicher sind, ob wir sie behalten wollen, dürfen wir uns fragen:

 

1. Wozu brauche ich das noch?

2. Was ist mir dadurch möglich?

3. Was will ich damit auch vermeiden?

 

Hier habe ich ein Praxisbeispiel: Eine Klientin wollte sich von einer "Ausrede" nicht trennen. Ich fragte: "Wozu sie diese Ausrede braucht?" Sie entgegnete: "Eigentlich brauche ich diese nicht, denn dadurch stehe ich mir ja selbst im Weg." Bei der Frage: "Was wollen Sie damit vermeiden?" kam dann hervor, das dahinter eine große Angst stand. Also brauchte sie die "Ausrede" um sich der Angst nicht zu stellen. Wir haben das in der Beratung aufgelöst und nun kann sie ihren Weg gehen, ohne Ausrede und vor allem frei von Angst.

 

Manchmal ist es nicht gleich offensichtlich, weshalb es uns nicht so leicht fällt uns von Dingen zu trennen und die wir wieder in den Rucksack tun wollen. Daher lohnt sich immer der Blick dahinter.

 

Ausräumen und trennen tut also gut - was im übrigen auch für den Kleiderschrank gilt :-)

 

Zuviel Verantwortung

Viele Menschen übernehmen zuviel Verantwortung. Kennst Du das? Auf Arbeit erledigt man Tätigkeiten, die eigentlich nicht zu Deinen Aufgaben gehören. In der Partnerschaft und Ehe, macht man manchmal Dinge, die eigentlich auch nicht in Dein Aufgabengebiet gehören...! Im Verein macht man wieder mal Dienst, obwohl andere mal dran wären...! Bestimmt kommt Dir das ein oder andere bekannt vor. Weshalb machen wir das? Was haben wir dabei für ein Gefühl? Wie können wir das ändern?

 

Verschiedene Ursachen sind z. B.:

- Wir wollen den anderen schützen

- Wir wollen den anderen unterstützen

- Wir wollen den anderen entlasten

- Wir wollen keinen Konflikt und Streit eingehen, weil wir nicht auf Konfrontation gehen wollen

- Wir wollen es dem anderen Recht machen

- Wir wollen es nicht aus der Hand geben

- Wir wollen die Kontrolle haben

- Wir wollen von dem anderen gut da stehen

- Etc.

 

Ein Danke bekommen wir meistens von den anderen nicht. Eher noch Vorwürfe: "Jetzt stress doch nicht so rum" oder "Komm mal runter!"  "Jetzt genieße doch mal das süße Nichtstun..."

Aber wer kümmert sich dann?

 

Wie können wir das nun ändern?

Der erste Schritt ist, dass wir uns bewußt machen, wo wir zuviel Verantwortung übernehmen? Schaue Dir genau die Situation an, nimm Dir Zeit und gehe mal in die Reflexion, was da genau passiert. Du kannst es auch gut über Dein Gefühl wahrnehmen. Z.B. Ich ärgere mich, weil ich immer Dienst machen muss. Oder: Ich bin total gestresst, weil ich viel zu viel gemacht habe.

 

Der zweite Schritt ist, klare Grenzen zu ziehen. Was ist meine Verantwortung und was ist die Verantwortung des anderen? Hinterfrage Dich: Ist das jetzt wirklich meine Verantwortung? Wo genau gehört diese jetzt hin? Hier zählt, die Grenzen wahrzunehmen und auch von der Verantwortung loszulassen und auch mal was liegen zu lassen! Hier hilft auch ein klares NEIN!

 

Wenn wir unsere Rolle "Zuviel Verantwortung übernehmen" verlassen, dann kann der andere automatisch nicht mehr in seiner Rolle "Wenig oder nix machen" bleiben. Das heißt: Wenn wir uns ändern, dann ändert sich das komplette Umfeld. Ob der andere dann die Verantwortung übernimmt, wird sich zeigen. Hier zählt auch Geduld zu haben und auf keinen Fall wieder die Verantwortung zu nehmen. Standhaft bleiben, auch wenn sich das am Anfang nicht gut anfühlt.

 

So wahren wir unsere eigene Grenzen. Letztendlich braucht es nämlich beides: 

Arbeit und das süße Nichtstun.